Die Zukunft gestalten
Auf Grund ihrer Geschichte als Hafen- und Handelsstadt und der vielfältigen internationalen Beziehungen ist die Freie Hansestadt Bremen ohne Zweifel einer der „internationalsten“ Standorte in Deutschland. In der öffentlichen (und veröffentlichten) Meinung überwiegen jedoch gleichzeitig Integrationsprobleme, gesellschaftliche Spannungen, Misstrauen und Vorurteile.
Daher muss Bremen die in Internationalität, Weltoffenheit und kultureller Vielfalt liegenden Vorteile weiter entwickeln und sichtbar machen. Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sind gefordert, gemeinsam zukunftsweisende Konzepte für eine gesellschaftliche Entwicklung in der Stadt zu erarbeiten. Die in der kulturellen Vielfalt liegenden Talente müssen dafür ebenso gefördert werden wie das Verständnis und die Toleranz zwischen den Kulturen.



Zielsetzung
Mit der Initiative „Bremen Open City“ wollen das Regionale Zentrum Bremen von InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH und das Zentrum für interkulturelles Management (ZIM) der Hochschule Bremen gemeinsam mit Institutionen und Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur einen Prozess zur bewussten Entwicklung von Weltoffenheit und Internationalität in der Hansestadt initiieren und zu folgenden Zielsetzungen beitragen:
Das Wertschätzen zunehmender kultureller Vielfalt unserer Gesellschaft, die gegenseitige Achtung vor der jeweils anderen Kultur
Eine gezielte Anwerbung internationaler Talente
Konkrete Unterstützung und Hilfsangebote für internationale Zuwanderer, Touristen und Besucher
Förderung von Toleranz und Integration durch frühzeitige Information und Aufklärung (zum Beispiel im Schul- und Bildungswesen oder durch gezielte Quartiersarbeit)
Die Förderung von Stolz, dazu gehört Selbstbewusstsein bei allen Teilen der vielfältigen Gesellschaft, trotz und gerade wegen der unterschiedlichen nationalen Herkunft
Sichtbarmachen der Projekte und Initiativen, die bereits heute Internationalität und Weltoffenheit fördern und entwickeln
